Wenn deine Gedanken kreisen
und du dich selbst dabei verlierst.
Die
Erkennung
Vielleicht erkennst du
dich hier wieder
Du würdest nicht sagen, dass du Verlustangst hast.
Du würdest eher sagen:
-
„Ich denke einfach sehr viel nach.“
-
„Ich sehe das Gute im Menschen.“
-
„Ich bin empathisch.“
-
„Ich will nichts kaputt machen.“
-
„Stimmt meine Wahrnehmung?“
-
„Vielleicht reagiere ich einfach zu sensibel.“
Und trotzdem bist du innerlich oft wachsam.
Nicht laut – sondern dauerhaft.
Vielleicht erkennst du dich auch hier wieder
Vielleicht zeigt sich Verlustangst bei dir nicht laut,
sondern leise – durch Verstehen, Anpassen, Aushalten.
-
Du analysierst Situationen und Beziehungen
-
Du erklärst viel – dir selbst und anderen.
-
Du bleibst länger, als dir guttut.
-
Du gerätst immer wieder in Beziehungen,
in denen Nähe unsicher ist. -
Du versuchst Kontrolle herzustellen,
indem du Verhalten regulierst – deins und das des anderen.
Nicht aus Schwäche. Sondern aus einem tiefen Wunsch nach Sicherheit und Bindung.
Die
Anpassung
Was viele nicht wissen
Verlustangst zeigt sich selten als Angst.
Sie zeigt sich als Muster.
Zum Beispiel als:
-
innerer Alarm bei Nähe oder Abstand
-
Analyse statt Bauchgefühl
-
Harmonie sichern um jeden Preis
-
Hoffnung statt Klarheit
-
Bindung über Selbstschutz
Das ist kein Charakterfehler.
Es ist ein System, das gelernt hat, Verbindung zu sichern.
Die
Einordnung
Die
Reaktion
Warum sich das nicht nur in Beziehungen zeigt
Sie zeigen sich nicht immer gleichzeitig.
Aber sie folgen oft derselben Logik:
Bindung sichern. Sicherheit herstellen.
Die inneren Signale
-
Körperliche Angst
(Enge, Unruhe, Anspannung, innerer Alarm, Fokussierung auf Krankheiten) -
Verlustangst
(die Sorge, Nähe zu verlieren oder etwas falsch zu machen) -
Kontrolle
(durch Nachdenken, Anpassen, Strategien) -
Hilflosigkeit
(wenn nichts davon wirklich Sicherheit bringt)
Die
Weitung
Warum sich das nicht nur in Beziehungen zeigt
Was sich wie einzelne Probleme anfühlt,
zieht sich oft (nicht immer!) durch mehrere Lebensbereiche.
In Beziehungen.
Im Job.
In der Familie.
Nicht, weil überall „etwas nicht stimmt“ –
sondern weil dasselbe innere Muster überall wirkt,
wo Nähe, Erwartungen oder Verantwortung im Spiel sind.
Genau hier setzt
Veränderung an
Verlustangst zeigt sich selten als Angst.
Sie zeigt sich als Muster.
Zum Beispiel als:
-
innerer Alarm bei Nähe oder Abstand
-
Analyse statt Bauchgefühl
-
Harmonie sichern um jeden Preis
-
Hoffnung statt Klarheit
-
Bindung über Selbstschutz
Das ist kein Charakterfehler.
Es ist ein System, das gelernt hat, Verbindung zu sichern.
Der
Wendepunkt
So arbeite ich
Ich verbinde psychologische Beratung
mit strukturierter Klarheit aus der Betriebswirtschaft.
Das bedeutet: Wir verstehen, was in dir wirkt –
und übersetzen dieses Verstehen in klare, stimmige Entscheidungen.
Ich begleite Menschen, deren Verlustangst sich nicht wie Angst anfühlt, sondern wie Grübeln, Anpassung und Aushalten.
Trauma-informiert.
Strukturiert.
Aus eigener Erfahrung.

Über mich
Ich kenne dieses Muster nicht nur aus meiner Arbeit.
Ich habe selbst lange nicht gewusst, was mit mir los ist.
Unser Handeln folgt dem Wunsch nach Sicherheit.
Was früher geholfen hat, passt heute nicht immer.
Erst dieses Verstehen hat mir Klarheit gegeben.
Heute begleite ich andere genau dabei.
Wenn Nähe weh tut
Beziehungen, die als narzisstisch oder toxisch erlebt werden,
entstehen selten zufällig.
Sie treffen oft auf Menschen,
deren Nervensystem Nähe früh
mit Anpassung, Hoffen oder Aushalten verbunden hat.
Das ist kein persönliches Versagen.
Sondern eine erlernte Bindungsstrategie.
Im Gespräch: Verdeckter Narzissmus & Beziehungsdynamiken
Viele der Dynamiken, die hier beschrieben werden, zeigen sich besonders deutlich in Beziehungen, die als narzisstisch oder toxisch erlebt werden.
Gerade verdeckter Narzissmus bleibt oft lange unbemerkt. Nach außen wirken diese Menschen häufig sympathisch oder zugewandt –die verletzenden Muster zeigen sich meist erst später und sehr subtil.
Für verlustängstliche, bindungsunsichere oder stark angepasste Menschen sind diese Dynamiken besonders wirksam. Sie verstärken Selbstzweifel, Verunsicherung und das Gefühl, der eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen zu können. In einem Podcast spreche ich darüber, warum diese Beziehungen so verwirrend sind –und warum es dabei nicht um Schwäche geht, sondern um Bindung, Nervensystem und erlernte Schutzstrategien.

Zum selbstständigen Sortieren
Manche Menschen möchten nicht sofort sprechen,
sondern erst verstehen – in ihrem eigenen Tempo.
Dafür habe ich den Onlinekurs
„Gefühle verstehen – Verlustangst“ entwickelt.
Ein ruhiger, strukturierter Einstieg, um einzuordnen,
was emotional in dir passiert
und warum Nähe und Abstand so viel auslösen.
Ohne Druck.
Ohne Selbstoptimierung.
Der Kurs ersetzt keine Beratung – er schafft Orientierung